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#1
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ich=linuxnewbie
ich bin dabei suse 10.2 auf einem neuen system mit "k9n platinum", 4x80GB SATA hdd im RAID 10 verbund zu installieren. im raid-bios vom mainboard sind die platten als striping&mirroring markiert und werden ordnungsgemäß als eine HD mit 149GB(netto) erkannt. nun zur eigentlichen frage. wenn ich das linux setup starte fragt es mich sinngemäß: auf welche partition ich es denn installieren möchte? zur auswahl stehen dann: (weiß ich nicht mehr genau)...nvidia_ahcfdfae (149GB) oder ...nvidia_ahcfdfae0 (149GB) oder ...nvidia_ahcfdfae1 (149GB) oder .../dev/sda (74GB) .../dev/sdb (74GB) .../dev/sdc (74GB) .../dev/sdd (74GB) wobei ich dachte das das "nvidia_ahcfdfae"-device diese eine partition ist die vom raid-bios erstellt wurde. also richtete ich diese nach meinen wünschen ein und installierte linux. beim erstellen des bootloaders kam dann allerdings eine fehlermeldung vom Grub (Error 23: Error while parsing number). wenn ich das richtig verstanden habe sind die daten zwar alle bereits installiert aber booten kann das system nicht weil es keinen bootloader auf die platte schreiben konnte. kann mir bitte mal jemand erklären was ich falsch und wie man es richtig macht? Athlon64 AM2 4200+ EE K9N Platinum nForce570 2048 MB DDR2 800 PCI Graka S3 Trio 64v+ 4x 80 GB WD800JD SATA DVD SH-S182D PATA (Master) |
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#2
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> kann mir bitte mal jemand erklären was ich falsch und wie man es
> richtig macht? Nein kann ich nicht! Aber: http://www.transcend.de/products/ModDetail.asp?ModNo=26 mit einem solchen Speicherdongle für IDE ist es möglich eine Bootpartition nach gewünschter größe anzulegen. Ohne großen Stromverbrauch. Lässt sich auch Write Protecten, wenn der Boot-Loader installiert ist. Was eine Zerstörung durch Viren dann Hardwaremäßig ausschließt! MfG Francis PS: Habe die 16MB Version in meinem Computer drinn. |
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#3
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On 9 Feb., 17:12, Francis Debord <francisdeb> wrote:
> > Nein kann ich nicht! > > Aber: > > [..] > > mit einem solchen Speicherdongle für IDE ist es möglich eine Bootpartition > nach gewünschter größe anzulegen. > > Ohne großen Stromverbrauch. > > Lässt sich auch Write Protecten, wenn der Boot-Loader installiert ist. > > Was eine Zerstörung durch Viren dann Hardwaremäßig ausschließt! > > MfG Francis > > PS: Habe die 16MB Version in meinem Computer drinn. nun gut - das ding scheint ja auch seine daseinsberechtigung zu haben, aber bei meinem problem hilft es mir momentan nicht weiter. es muss doch auch möglich sein eine SATA-RAID-device mit einem bootloader zu versehen. |
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#4
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J. Wendlandt wrote:
[...] > beim erstellen des bootloaders kam dann allerdings eine fehlermeldung > vom Grub (Error 23: Error while parsing number). > > wenn ich das richtig verstanden habe sind die daten zwar alle bereits > installiert aber booten kann das system nicht weil es keinen > bootloader auf die platte schreiben konnte. Kannst du von der Installations-CD ins installierte System booten ? > > kann mir bitte mal jemand erklären was ich falsch und wie man es > richtig macht? Mit dem Softwareraid ist der automatische Installer wohl überfordert. Schau mal auf http://tienstra4.flatnet.tudelft.nl/~gerte/gen2dmraid/ ( ganz unten) Da ist beschrieben, wie es bei Gentoo bei einem SIL RAID von Hand funktioniert hat. Must du etwas an deine Verhältnisse anpassen Vielleicht hilft dir das. Etwas SUSE Spezifisches habe ich nicht auf die Schnelle gefunden. |
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#5
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Auch auf Diskette, oder einem USB-Stick lässt sich der Bootloader
installieren. Sofern das Bios, von USB Booten kann ... und das können so ziemlich alle neueren. Der MasterBootRecord ist nur 512 Byte groß. Deswegen muss vom MBR aus eine Festplatte erreichbar sein. Wo der Code vom Bootloader aus nachgeladen werden kann. Stage 1 Stage 1,5 Stage 2 Stage 1 ist der MBR und von dort aus können nur einzelne Sektoren nachgeladen werden, weil man in 512 Byte keine Code für einen Dateisystemzugriff unterbringen kann. Stage 1,5 lädt den Bootloader Stage 2 das Betriebsystem (so über den Daumen) Man sagt mir die Holzhammermethoden ständig nach :-) ................. Wohin mit dem MBR ? Wohin mit dem Bootloader Wohin mit dem Betriebsystem ....... und weil ich mit dem ganzen Quatsch nichts mehr am Hut haben wollte, habe ich mir eine 16 MB große IDE Festplatte gekauft, die nur zum starten da ist. und immer funktioniert. Nur ein EMP-Angriff kann meinen Computer vom Systemstart abhalten :-) MfG Francis |
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#6
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Hallo J.,
J. Wendlandt schrieb: [..] > meinen wünschen ein und installierte linux. > beim erstellen des bootloaders kam dann allerdings eine fehlermeldung > vom Grub (Error 23: Error while parsing number). > > wenn ich das richtig verstanden habe sind die daten zwar alle bereits > installiert aber booten kann das system nicht weil es keinen > bootloader auf die platte schreiben konnte. > > kann mir bitte mal jemand erklären was ich falsch und wie man es > richtig macht? Ich glaube nicht, dass *Du* etwas falsch machst, Suse kann das noch nicht. Ich habe seit einigen Jahren einen Intel-Raid-Controller, den Suse bisher nie erkannt hatte - erst die 10.2 ist dazu in der Lage. (Bisher hatte ich mir damit geholfen, dass ich eine 3. Festplatte eingebaut hatte, auf der ich Suse dann installieren konnte.) Ich habe aber vorsichtigerweise die 10.2 wieder auf meiner 3.Festplatte installiert und das war gut so. Zwar werden die Raid-Partitionen tatsächlich richtig erkannt aber sie werden beim Hochfahren aufgrund eines Fehlers nicht gemounted. Das kann man zwar hinterher immer noch machen, aber das ist für den Boot vom Raidsystem natürlich viel zu spät. Mit anderen Worten, Du kannst Suse (noch) nicht auf Deinem Raid-System installieren. Grüße Rudi |
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#7
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M. Kofler 7.Auflage Seite 941 Kapitel 26.1
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#8
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J. Wendlandt wrote:
> ich=linuxnewbie > > ich bin dabei suse 10.2 auf einem neuen system mit "k9n platinum", > 4x80GB SATA hdd im RAID 10 verbund zu installieren. > im raid-bios vom mainboard sind die platten als striping&mirroring > markiert und werden ordnungsgemäß als eine HD mit 149GB(netto) > erkannt. <snip> > > kann mir bitte mal jemand erklären was ich falsch und wie man es > richtig macht? Macht denn das Board echtes Hardware-RAID? Sonst wäre evtl. das Software-RAID von Linux selbst die bessere Alternative... das läßt sich auf jeden Fall installieren & booten [1] und ist auch fehlertoleranter gegen Hardwareänderungen... -cord [1] Habe selbst aber nur Erfahrungen mit RAID1, nicht 0+1... |
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#9
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On 9 Feb., 18:22, Markus Kossmann <mkossmann> wrote:
> J. Wendlandt wrote: > > [...]> beim erstellen des bootloaders kam dann allerdings eine fehlermeldung > > vom Grub (Error 23: Error while parsing number). > > > wenn ich das richtig verstanden habe sind die daten zwar alle bereits > > installiert aber booten kann das system nicht weil es keinen > > bootloader auf die platte schreiben konnte. > > Kannst du von der Installations-CD ins installierte System booten ? > habe von dvd gebootet und versucht dann das system zu starten -> bildschirm=schwarz nix passiert > > Mit dem Softwareraid ist der automatische Installer wohl überfordert. wieso softwareraid? ich dachte das der (sata)controller auf dem board mein hardwareraid ist. > Schau mal aufhttp://tienstra4.flatnet.tudelft.nl/~gerte/gen2dmraid/ > ( ganz unten) > Da ist beschrieben, wie es bei Gentoo bei einem SIL RAID von Hand > funktioniert hat. Must du etwas an deine Verhältnisse anpassen Vielleicht > hilft dir das. Etwas SUSE Spezifisches habe ich nicht auf die Schnelle > gefunden. das ist mir(=newbie) ehrlich gesagt etwas zu hoch. mir ist schon klar, ich muss das ganze auf mein system ummünzen aber trotzdem... |
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#10
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ich werde zuerst einmal versuchen eine fünfte platte(ide) als boot-
device zu installieren und wenn mir das nicht gelingt das suse- softwareriad in erwägung ziehen. benötigt man dafür spezielle treiber? |
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#11
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J. Wendlandt wrote:
> ich werde zuerst einmal versuchen eine fünfte platte(ide) als boot- > device zu installieren und wenn mir das nicht gelingt das suse- > softwareriad in erwägung ziehen. benötigt man dafür spezielle treiber? > Nein, das macht alles der md-Treiber & der ist im Kernel. Kurze (englische) Anleitung gibt's hier: http://en.opensuse.org/How_to_instal..._software_RAID Wie schon gesagt: Ob das auch mit Raid 0+1 geht weiß ich nicht. Vorteil ist halt, dass man so ein Linux-SoftRAID im Gegensatz zu den Board-basierten Soft-/Fake-RAIDs einfach von einem Rechner zum anderen umziehen kann. Bei mir im Büro ist mal beim Fileserver im Betrieb der Northbridgekühler abgefallen (ASUS-Qualität... Hrmph), so dass der Rechner immer abstürzte. Übergangslösung: Platten mit RAID1 in einen nicht benutzten Arbeitsplatzrechner gehängt, angeschaltet, lief :) Ich denke das das bei einem Board-basierten Fake-RAID schwerer gewesen wäre... -cord |
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#12
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...
> Ich habe seit einigen Jahren einen Intel-Raid-Controller, den Suse > bisher nie erkannt hatte - erst die 10.2 ist dazu in der Lage. > (Bisher hatte ich mir damit geholfen, dass ich eine 3. Festplatte > eingebaut hatte, auf der ich Suse dann installieren konnte.) > > Ich habe aber vorsichtigerweise die 10.2 wieder auf meiner 3.Festplatte > installiert und das war gut so. Zwar werden die Raid-Partitionen > tatsächlich richtig erkannt aber sie werden beim Hochfahren aufgrund > eines Fehlers nicht gemounted. Das kann man zwar hinterher immer noch > machen, aber das ist für den Boot vom Raidsystem natürlich viel zu spät. ... Ich habe den Fehler gemeldet. Es gibt inzwischen ein Korrektur-rpm: https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=230708 Gruß Rudi |
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